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Hillary Clinton - Die Macht einer Frau

Hillary Clinton - Die Macht einer Frau

Autor:
Verlag: Droemer HC
Sprache:
Genre: Biografie
Erschienen: 2007-06-11

MNB Bewertung: (5/5)
ISBN: 9783426274354
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Inhalt
Carl Bernstein, dessen Name bis heute, ebenso wie der seines damaligen Mitstreiters Bob Woodward, kaum je genannt wird, ohne dass in einem Atemzug an seine Verdienste um die Aufdeckung des Watergate-Skandals erinnert würde, ist ein akribischer Arbeiter. Unzählige Puzzlesteine hat der Pulitzer-Preisträger auch diesmal wieder zusammengetragen, bevor er diese zu einem angesichts der Fülle des zugrundeliegenden Materials überraschend klar gegliederten Mosaik gefügt hat. Vor dem Auge des Lesers lässt der Autor ein facettenreiches Bild einer ebenso intelligenten wie zielstrebigen und machtbewussten, zugleich tief religiösen Hillary Clinton entstehen, die sich ihrer Stärken bewusst ist und sich ihrer Schwächen nicht schämt, sondern meist versucht, sie so schnell wie möglich zu überwinden. Eine Schwäche freilich ist davon bis heute -- trotz vieler und zu einem guten Teil vor den Augen und Ohren der Weltöffentlichkeit erfahrenen Demütigungen -- ausgenommen geblieben: Die (aufrichtige!) Schwäche für ihren Mann, dessen Präsidentschaft sie in mancherlei Hinsicht maßgeblich mitgestaltet und –bestimmt hat und der sie seither in ihrer politischen Karriere mit großem Einsatz unterstützt. Sehr schön hat Bernstein herausgearbeitet, dass und warum der 42. US-Präsident ohne seine Frau vielleicht niemals Präsident geworden (bzw. geblieben) wäre, aber zugleich auch, dass und warum Hillary zuweilen selbst eine schwere Belastung für die Präsidentschaft ihres Mannes war. Zu kurz kommt in dem streckenweise auch schon einmal ein wenig zu ausführlichen Buch die Zeit Clintons als Senatorin. Insgesamt aber eine ausgesprochen informative und (auch dank der von Stephan Gebauer besorgten Übersetzung!) sehr gut lesbare und im Urteil „wohltemperierte“ Biografie über die ehemalige „First Lady“, die sich vorgenommen hat, als Präsidentin ins Weiße Haus zurückzukehren. -- Andreas Vierecke, Literaturanzeiger.de