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Der Aufstieg der Foundation

Der Aufstieg der Foundation

Autor:
Verlag: Heyne
Sprache: Deutsch
Genre: Science Fiction
Erschienen: 2000

MNB Bewertung: (0/5)
ISBN: 9783453179264
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Inhalt
Mit Die Zweite Foundation-Trilogie wird die Vorgeschichte eines der beliebtesten SF-Werke aller Zeiten präsentiert, die der Foundation-Trilogie von Isaac Asimov. Darin wurde vom Untergang eines riesigen galaktischen Imperiums erzählt, einzig vorhergesehen von Hari Seldon, dem genialen Erfinder der Psychohistorik. Diese Wisssenschaft erfasst das Verhalten der Menschen in mathematischen Formeln und kann so Vorraussagen treffen. Die Autoren der neuen Trilogie, Gregory Benford, David Brin und Greg Bear sind selbst namhafte Autoren im Bereich der naturwissenschaftlich fundierten SF -- gute Vorraussetzungen für ein ehrgeiziges und spannendes Projekt. Die Handlung beginnt auf Trantor, dem zentralen Planeten des riesigen Reiches. Hari Seldon ringt um die Vollendung seiner Psychohistorik, während er gleichzeitig vom Kaiser zur Kandidatur als Kanzler gedrängt wird. Unterstützt und behütet von seiner Frau, einem Roboter in Menschgestalt, muss er sich nicht nur mit mathematischen Gleichungen, sondern auch mit den Intrigen und Mordanschlägen seiner politischen Gegner herumschlagen. Doch gerade durch eine waghalsige Flucht gelangt er zum wissenschaftlichen Durchbruch. Kein Zweifel, Asimov hätte wohl seinen Gefallen an einer erneuten Ausweitung seines Universums gefunden. Hat er doch selbst in seinen späteren Jahren in mehreren Romanen die Verbindung seiner Roboter-Geschichten und der Foundation-Trilogie , in der Roboter nicht vorkommen, geschaffen ( Der Aufstieg der Foundation spielt zwischen der ersten und zweiten Geschichte von Forward the Foundation , dt. Das Foundation Projekt ). Er hätte wahrscheinlich keine Einwände gegen die Einführung von Aliens gehabt, deren völliges Fehlen in seinem Universum vor allem auf eine Entscheidung seines Herausgebers Campbell zurückgeht. Auch mit den inzwischen so beliebt gewordenen Wurmlöchern hätte er sich vielleicht anfreunden können -- doch ob er die Transformation seines Alter-Egos Seldon in einen Action-Helden gutgeheißen hätte? Und ob er seinen genialen Wissenschaftler in der Rolle des Kanzler-Kanditaten nicht auch lachhaft gefunden hätte? Man kann sich darüber streiten, ob Benford seiner Vorlage gerecht wird oder nicht -- unbestreitbar aber hätte der Autor besser daran getan, die Handlung an vielen Stellen zu straffen, um sich nicht dem Vorwurf der gähnende Langeweile auszusetzen. Es bleibt zu hoffen, dass die beiden folgenden Verfasser der neuen Trilogie sich ein wenig mehr bemühen, an die Tradition des Orginals anzuknüpfen. --Birgit Will