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Die kleinen Saboteure: So managen Sie die inneren Schweinehunde im Unternehmen

Die kleinen Saboteure: So managen Sie die inneren Schweinehunde im Unternehmen

Autor:
Verlag: Campus Verlag
Sprache: Deutsch
Genre: Ratgeber
Erschienen: 2003-03-17

MNB Bewertung: (0/5)
ISBN: 9783593372020
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Inhalt
Schlafzimmer-unten


Viele Manager können Horrorstories aus ihrem Alltag erzählen. Kompetenz- und Machtgerangel im Team. Entscheidungen werden verhindert ("Das Problem ist nicht lösbar") oder verschleppt. Mit der Umsetzung hapert es sowieso. An allen Enden wird blockiert und gemauert, besonders wenn Wandel ansteht. Und ein Höchstmaß an Bürokratie sorgt dafür, dass sich das nicht ändert. Kurz: In Unternehmen finden Schweinehunde ein wunderbares Tummelfeld vor, in dem sie sich so richtig ausleben können. Für Führungskräfte ist das zum Aus-der-Haut-fahren. Gefrustet reagieren sie nur allzu oft mit Umstrukturierungen oder Entlassungen, um wieder Ordnung in den Laden zu bringen. Gar nicht nötig, behaupten Marco von Münchhausen (bekannt von seinem ersten Buch So zähmen Sie Ihren inneren Schweinehund. Vom ärgsten Feind zum besten Freund ) und der erfahrene Management-Autor Hermann Scherer. Es gibt auch andere Wege, das lästige Tierchen zu zähmen und im Unternehmen eine positive Arbeits- und Teamkultur hinzubekommen. Münchhausen und Co. machen in vielen Fallbeispielen deutlich, wo der Schweinehund am Werk ist. Anschließend werfen sie einen Blick in die Trickkiste des Schweinehunds, entschlüsseln die Motive und Dynamiken, die hinter ihm stehen und geben Tipps, wie man mit ihm klarkommt. Nach dem Motto: "Gelingt es, den Schweinehund zu durchschauen und Hand in Hand mit ihm statt gegen ihn das Notwendige zu tun, klappt alles besser." Der Anti-Schweinehund-Führungsstil, den die Autoren empfehlen, ist sehr löblich: Zum Beispiel gilt es, durch Ziele zu führen, aber zu kontrollieren, ob sie erreicht worden sind. Auf die Bedürfnisse der Teammitglieder einzugehen. Das soziale Bewusstsein im Team zu fördern. Und nicht zuletzt dem Schweinehund einen Ort zum Meckern zu geben. Münchhausen und Co. schreiben ganz aus der Sicht der Führungskraft, des Managers. Ist das immer öfter der Blick der gefrusteten und krisengeschüttelten Führungskräfte auf ihre vielgepriesene Ressource Nummer eins: Alles Saboteure, die sich jedem Wandel entgegenstellen, Arbeitsvermeidung praktizieren und vor allem mit ihren Kollegen beschäftigt sind statt mit dem Kunden? Zum Glück geben die Autoren immer wieder zu bedenken, dass es den Mitarbeitern nicht gerecht wird, sie nur unter negativem Vorzeichen zu betrachten, und mahnen: "Menschen haben einen inneren Schweinehund, aber sie sind nicht mit ihm identisch." Kurz: Münchhausens neues Werk eignet sich hervorragend als Geschenk für gefrustete Manager. Aber der Chef sollte sich besser nicht mit diesem Buch von seinen Mitarbeitern erwischen lassen. Sonst ist der Ofen aus und die Sympathie verscherzt. --Sylvia Englert