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Das Multiversum (Raum, Band 2)

Das Multiversum (Raum, Band 2)

Autor:
Verlag: Heyne
Sprache: Deutsch
Genre: Science Fiction
Erschienen: 2002

MNB Bewertung: (0/5)
ISBN: 9783453213579
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Inhalt
Am Ende von Zeit , dem fulminanten ersten Band von Baxters neuester Weltraum-Saga fragte man sich, was nach dieser Reise ans Ende der Zeit noch folgen könnte. Doch wenn ein SF-Autor seiner Trilogie den Namen Das Multiversum gibt, so sollte man nicht unbedingt drei Bände in chronologischer Folge erwarten: Raum ist nicht die Fortsetzung, sondern vielmehr eine mögliche Alternative zum ersten Bandes. Wiederum trägt die Hauptfigur den Namen Malenfant, ist Ex-Astronaut und beklagt zutiefst den Niedergang der amerikanischen Raumfahrt. Doch diesmal ist seine Frau Emma schon früh an Krebs gestorben, und ohne ihre Unterstützung ist sein privates Raumfahrtunternehmen gescheitert. Mit 60 Jahren tingelt Malenfant nur noch durch die Talkshows und verfolgt voll bitterem Neid die japanische Besiedelung des Mondes. Für seine Vorträge über die seiner Ansicht nach so notwendige Kolonisierung des Weltalls erntet er nur höfliches Desinteresse. Da lädt ihn eines Tages die japanische Wissenschaftlerin Nemoto ein, um mit ihm eine ungeheure Entdeckung zu teilen: Sie hat im Asteroidengürtel des Sonnensystems Anzeichen von intelligentem Leben entdeckt. Die "Gaijin", bizarre Maschinenwesen, sind aus den Tiefen des Alls gekommen, um nahe der Erde Rohstoffe abzubauen. Ihre Ziele bleiben rätselhaft, und so erwacht Malenfant zu neuer Entschlossenheit und begibt sich auf eine lange Reise. Wenn sich während der letzten Milliarden von Jahren auch auf anderen Planeten intelligentes Leben entwickelt hat -- warum hat es sich nicht schon lang über die ganze Galaxis ausgebreitet? Dieses alte Paradoxon ist der Ausgangspunkt von Raum , mit dem Baxter genug Ideenreichtum beweist, um eine Geschichte mindestens zweimal erzählen zu können. Dabei irritiert er zwar durch einige Handlungssprünge durch die Geschichte der seltsam apathischen Menschheit. Und auch wie schon im ersten Band sind die handelnden Personen blass und wenig emotional gezeichnet. Doch Das Multiversum ist Hard-SF reinsten Wasser -- die Geschichte dient in erster Linie dazu, eine Überfülle naturwissenschaftlicher Fakten, spekulativer Visionen und Gedankenexperimente zu vermitteln. Wer daran seine Freude hat, den erwartet ein echter Leckerbissen. --Birgit Will