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Zeit: Das Multiversum - Band 1

Zeit: Das Multiversum - Band 1

Autor:
Verlag: Heyne, W
Sprache: Deutsch
Genre: Science Fiction
Erschienen: 2004-07-27

MNB Bewertung: (0/5)
ISBN: 9783453213562
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Inhalt
In naher Zukunft träumt der Unternehmer Reid Malenfant von den Sternen: Nicht materielle und geistige Stagnation soll die Zukunft der Menscheit beherschen, sondern sie soll über sich hinauswachsen und die Galaxis besiedeln. Da die NASA aber zu einem bürokratischen "Schützenverein" verkommen ist, nimmt er die Sache selbst in die Hand. In der Wüste von Nevada konstruiert er Raketentriebwerke, mit deren Hilfe er die erdnahen Asteroiden ausbeuten und so andere Investoren anlocken will. Bezahlbar soll das Ganze durch drastische Einsparungen im Personalwesen bleiben: Ein gentechnisch veränderter, intelligenter Tintenfisch wird der erste Himmelsstürmer sein (wirklich!). Malenfant und seine ihn immer noch liebende Exfrau Emma Stoney werden unterstützt von Cornelius Taine, dem Angehörigen einer mysteriösen Organisation von Wissenschaftlern, die vom nahen Untergang der Menscheit überzeugt sind. Gemäß durchaus nachvollziehbaren, statistischen Überlegungen wird es mit der Menscheit am Wahrscheinlichsten in etwa 200 Jahren ein Ende nehmen. Da trifft eine Botschaft aus der Zukunft ein: Sie verspricht Hoffnung durch den "zweiten Mond" der Erde, den Asteroiden Cruithne. Und zur gleichen Zeit kommen auf der Erde plötzlich Kinder zur Welt, die jegliche Skala der Intelligenzmessung sprengen. Für Malenfant und seine Truppe beginnt eine Reise ins Unvorstellbare. Arthur C. Clarke trifft Greg Egan: Mit dem ersten Teil der Multiversum-Trilogie ist Baxter ein Roman geglückt, der die Herzen vieler SF-Fans höher schlagen lassen wird. In großartigen Weltenentwürfen brennt er ein Feuerwerk von Ideen ab und schickt seine Helden auf eine Reise an die Grenzen der Zeit und darüber hinaus. Vielleicht kommt in all diesen kühnen Visionen die Charakterisierung der Protagonisten etwas zu kurz -- doch wer hätte da noch das Herz zu mäkeln? In einem Anhang gibt Baxter eine akribische Liste seiner wissenschaftlichen Quellen (auch über die Intelligenz von Tintenfischen!), mit dem lakonischen Nachsatz "Der Rest ist Fiktion". Bleibt nur die Frage: Wie lässt sich das Ganze in Band zwei und drei noch toppen? --Birgit Will